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Was kostet eine Website?

Eine professionell gestaltete Website kostet in Deutschland marktüblich ab etwa 1.500 Euro netto: rund 1.500 bis 4.000 Euro für einen Onepager, 4.000 bis 12.000 Euro für eine Unternehmens-Website mit mehreren Unterseiten und ab 12.000 Euro für individuell entwickelte Anwendungen. Was Ihr Projekt kostet, hängt vor allem vom Umfang der Inhalte und der Zahl besonderer Funktionen ab.

Die üblichen Größenordnungen

Kompakte Website / OnepagerEine Seite mit klarer Botschaft, Leistungen und Kontaktweg · etwa 2–4 Wochen
1.500 – 4.000 €
Unternehmens-Website5–15 individuell gestaltete Unterseiten, Blog, Formulare · etwa 4–8 Wochen
4.000 – 12.000 €
Individuelle EntwicklungPortale, Konfiguratoren, Schnittstellen zu Warenwirtschaft oder ERP · 4 Wochen bis mehrere Monate
ab 12.000 €

Alle Angaben netto und marktüblich für den deutschen Markt, Stand 2026 – unabhängig davon, wen Sie beauftragen. Ihr konkreter Preis steht nach dem Erstgespräch im schriftlichen Angebot.

Was den Preis bestimmt

Zwei Websites mit derselben Seitenzahl können sich im Preis um das Doppelte unterscheiden. Diese sechs Punkte machen fast den gesamten Unterschied aus:

  1. Umfang der InhalteJede Unterseite muss gestaltet, gefüllt und für Suchmaschinen aufbereitet werden. Fünf Seiten sind kein Fünftel des Aufwands von fünfundzwanzig – aber eben auch nicht dasselbe.
  2. GestaltungstiefeEin angepasstes Standardlayout ist günstiger als ein Auftritt, der eigens für Ihr Unternehmen entworfen wird. Der Unterschied zeigt sich vor allem darin, wie austauschbar das Ergebnis wirkt.
  3. Texte, Bilder, MaterialLiegen Texte und Fotos bereits vor, senkt das den Aufwand spürbar. Müssen Inhalte erst erarbeitet oder Bilder beschafft werden, wächst der Aufwand – häufig unterschätzt und trotzdem der wichtigste Teil Ihrer Website.
  4. FunktionenKontaktformular und Karte sind Standard. Buchungssystem, Login-Bereich, Mehrsprachigkeit oder eine Anbindung an vorhandene Software sind es nicht.
  5. Übernahme von BestehendemBei einem Relaunch kommen Bestandsaufnahme, Inhaltsübernahme und der Weiterleitungsplan für alte Adressen hinzu.
  6. ZeitdruckEin fester Termin, der andere Projekte verdrängt, schlägt sich im Preis nieder. Frühzeitig geplant kostet dasselbe Ergebnis weniger.

Was laufend dazukommt

Der Website-Preis ist eine einmalige Investition. Damit Ihre Website online bleibt und sicher funktioniert, fallen laufende Kosten an – marktüblich in dieser Größenordnung:

HostingServerplatz, auf dem Ihre Website liegt – die Qualität wirkt sich direkt auf die Ladezeit aus
5 – 30 € / Monat
DomainIhre Internetadresse, jährlich zu verlängern
10 – 25 € / Jahr
Wartung & BetreuungUpdates, Backups, Sicherheit – optional, aber empfohlen: Wartung & Betreuung
nach Umfang

Hosting und Domain laufen auf Ihren eigenen Vertrag – Sie bleiben jederzeit unabhängig. Auf Wunsch richte ich beides für Sie ein.

Warum Angebote so weit auseinanderliegen

Wenn Sie drei Angebote einholen, bekommen Sie oft drei völlig verschiedene Zahlen. Das liegt seltener am Gewinnaufschlag als daran, dass drei unterschiedliche Dinge angeboten werden:

Baukasten in EigenregieSie bauen selbst mit einem Vorlagensystem. Günstig im Einkauf – bezahlt wird mit Ihrer Arbeitszeit und der Bindung an den Anbieter. Laufende Gebühr statt Einmalpreis.
ca. 150 – 500 € / Jahr
Vorlage, angepasstEin gekauftes Theme wird mit Ihren Inhalten gefüllt. Schnell und preiswert – der Auftritt bleibt aber erkennbar von der Stange.
ca. 800 – 3.000 €
Freelancer, individuellEigens gestaltet und entwickelt, ein fester Ansprechpartner. Das ist mein Angebot – individuell entwickelte Anwendungen liegen darüber.
ca. 1.500 – 12.000 €
AgenturTeam aus mehreren Rollen mit entsprechender Struktur und Kapazität – sinnvoll bei großen Vorhaben, dafür mit höherem Einstiegspreis.
ab ca. 10.000 €

Marktübliche Größenordnungen zur Orientierung, keine Angebote dieser Anbieter.

Wann Sie mich nicht brauchen

Liegt Ihr Budget unter etwa 1.500 Euro, ist ein Baukasten die ehrlichere Empfehlung. Ein individuell gestalteter Auftritt lässt sich darunter nicht seriös umsetzen, und eine halbherzig gebaute Website hinterlässt beim Besucher oft einen schlechteren Eindruck als gar keine.

Dasselbe gilt, wenn Ihre Website vor allem ein digitales Namensschild sein soll: Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer. Dafür reichen ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und eine einfache Seite völlig aus.

Sinnvoll wird meine Arbeit, sobald Ihre Website Aufträge bringen soll – wenn sie also Vertrauen aufbauen, Leistungen erklären und Anfragen erzeugen muss. Dann ist sie kein Kostenpunkt, sondern kann zu Ihrem wirksamsten Vertriebsweg werden.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet eine WordPress-Website?

Marktüblich sind 1.500 bis 4.000 Euro netto für einen Onepager und 4.000 bis 12.000 Euro für eine Unternehmens-Website mit fünf bis fünfzehn individuell gestalteten Unterseiten. Entscheidend für die Einordnung innerhalb dieser Spanne sind der Umfang der Inhalte, die Gestaltungstiefe und die Zahl besonderer Funktionen.

Warum kostet eine professionelle Website mehr als ein Baukasten?

Ein Baukasten verkauft Ihnen Werkzeug, das Sie selbst bedienen. Bezahlt wird dabei mit Ihrer Arbeitszeit und mit einem Ergebnis, das nach Vorlage aussieht. In einem professionellen Projekt stecken Konzept, eigenes Design, saubere Entwicklung, Suchmaschinen-Grundlagen und Texte, die verkaufen. Der Unterschied zeigt sich meist nicht am Erscheinungsbild, sondern daran, ob über die Website Anfragen eingehen.

Welche laufenden Kosten kommen auf mich zu?

Hosting kostet marktüblich 5 bis 30 Euro im Monat, eine Domain 10 bis 25 Euro im Jahr. Beides läuft auf Ihren eigenen Vertrag. Optional kommt die laufende Betreuung mit Updates, Backups und Sicherheitsprüfungen hinzu, deren Umfang sich nach Größe und Technik Ihrer Website richtet.

Bekomme ich einen Festpreis?

Ja. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit festem Preis für den vereinbarten Umfang. Mehrkosten entstehen nur, wenn Sie den Umfang während des Projekts selbst erweitern – und auch dann erst nach Ihrer Freigabe. Bei individuellen Entwicklungen steht der Festpreis, sobald das Konzept abgestimmt ist.

Wie läuft die Bezahlung ab?

Üblich ist eine Anzahlung bei Auftragserteilung und der Restbetrag nach Fertigstellung. Bei größeren Projekten wird in Teilbeträgen nach Projektabschnitten abgerechnet, sodass Zahlung und Fortschritt zusammenpassen. Was für Ihr Projekt gilt, steht im Angebot.

Was kostet ein Relaunch im Vergleich zu einer neuen Website?

Ein Relaunch bewegt sich in derselben Größenordnung wie eine neue Website, weil Gestaltung und Entwicklung identisch aufwendig sind. Hinzu kommt die Arbeit am Altbestand: erfassen, Inhalte übertragen, alte Adressen weiterleiten. Übernommene Texte und Bilder senken den Aufwand an anderer Stelle wieder.

Warum nennen Sie Spannen statt fester Paketpreise?

Weil feste Pakete entweder zu teuer für kleine oder zu knapp für größere Projekte sind. Beides führt zu Nachverhandlungen, die keiner Seite nützen. Die Spannen zeigen Ihnen ehrlich, in welchem Bereich Sie sich bewegen; das verbindliche Angebot folgt, sobald der Umfang feststeht.

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